Die Verletzung der körperlichen Integrität, noch dazu der von Unmündigen, ist eine eklatante Menschenrechtsverletzung, die in ihrer religiösen Natur eine besondere kulturelle Primitivität und einen beschämenden Mangel an elementarer Humanität erkennen läßt.[12]

[youtube http://www.youtube.com/watch?v=xTxD6l-8ppw?feature=player_detailpage&w=640&h=360]
Bevor man über das Thema Beschneidung diskutiert, sollte man sich auf obigem Video genau ansehen, um was es geht. Danach kann jeder für sich entscheiden, ob er die älteren Herren, die sich im Video unter Absingen und Murmeln allerlei merkwürdiger Sprüche am Penis eines männlichen Babys zu schaffen machen, noch als Menschen mit gesundem Verstand oder als religiöse Irre bezeichnen möchte. Dieses Video wurde (in beschnittener Form) auch dem deutschen Ethikrat vorgeführt, die FAZ schrieb darüber folgendes:

Die Männer ziehen Jacob die Windel aus. In diesem Moment fängt das Kind an zu weinen…Die Männer stehen weiter um das Baby herum… Einer der Männer greift zu einem Glas und nimmt einen Schluck Wein in den Mund. Dann beugt er sich zu Jacob hinunter, der immer noch entblößt daliegt. Mit seinem Gesicht ist der Mann zwischen Jacobs Beinen, er berührt den Penis des Kindes mit seinem Mund und saugt das Blut von der Wunde. Es ist ein Ritual der Ultra-Orthodoxen. Für sie gehört es zur Beschneidung, auch wenn dadurch schon Kinder mit Herpes infiziert wurden. Manche erlitten in Folge der Infektion bleibende Hirnschäden. Andere starben. Als der New Yorker Bürgermeister vor einigen Jahren die Rabbiner bat, dieses Ritual aufzugeben, hatte er wenig Erfolg: Diese Art der Beschneidung sei sicher und würde weiter durchgeführt, bekam er zur Antwort.

Das Interessante an dieser „Filmvorstellung“ (in deren Folge mehreren Besuchern der öffentlichen Sitzung schlecht wurde, so daß sie den Saal verlassen mußten) ist nicht die Tatsache, daß hier ein paar Verrückte gezeigt werden, die sich einem abartigen archaischen Brauch hingeben. Einem archaischen Brauch übrigens, der schon immer nur dem Zweck diente,

die Sexualität des Mannes auf seine Fortpflanzungsfähigkeit zu reduzieren, damit er sich umso intensiver der Verehrung von Heiligen und dem Studium göttlicher Schriften widmen kann.

Nein, das Interessante ist, daß auch nach dem Ansehen dieses Films viele meiner engsten Israel-Freunde der Ansicht sind, daß jede Kritik an dieser ganz offensichtlich sexuell motivierten Amputation eines intakten Körperteils, vorgenommen an einem wehrlosen 8 Tage alten Baby, mit Antisemitismus gleichzusetzen ist. So wird übrigens nicht erst seit dem Kölner Gerichtsurteil „argumentiert“, sondern schon seit eh und je: wer sich mit dem Staat Israel verbunden fühlt und diesen öffentlich (z.B. in einem Internet-Blog) unterstützt, darf gerne mal kritisieren, zum Beispiel daß man am Rande eines Marktes in Tel Aviv auch schon mal Odachlose unter Müllbergen vegetieren sieht, aber Kritik an religiösen Praktiken des Judentums wird sofort mit einem empörten Aufschrei beantwortet: Nein! Das dürfen wir nicht kritisieren! Und wenn wir es doch tun, dann sind wir böse Nazis und Rassisten!
So bekam ich schon im Dezember 2008 als Reaktion auf einen Artikel über die Beschneidung ( Freiheit der Wissenschaft und die Freiheit, beschnitten zu werden ) den folgenden Kommentar, verfasst von dem zum christlichen Spektrum der Israelfreunde gehörenden „heplev“ (Klarname: Herbert Eiteneier) :

Warum sollen Jungs beschnitten werden? Weil’s in der Torah befohlen ist.

Das ist der Kommentar eines religiösen Spinners, der es sehr gut auf den Punkt bringt: keine Religion kann mit logischen Argumenten Menschen überzeugen, aber alle Religionen arbeiten mit Befehl und Gehorsam. Irgendwo in der Tora, der Bibel oder dem Koran steht etwas geschrieben, und danach haben sich die Anhänger der Religion gefälligst zu richten, und sei es auch noch so absurd oder komisch.
Damals (2008) war das Thema Beschneidung allerdings in der öffentlichen Diskussion nicht so beherrschend wie heute, auch gab es noch nicht so viele Möglichkeiten, sich an einer Diskussion im Internet zu beteiligen wie heute. Dies hat sich mit dem enormen Wachstum von facebook und einer stark zugenommenen Anzahl von Online-Medien geändert: fast jede Tageszeitung hat eine Online-Version, sämtliche Fernsehsender betreiben aufwendige Internetseiten, und überall können sich die Besucher dieser Seiten in Kommentaren „austoben“.

Das ist einer der Gründe, warum wir seit dem Kölner Gerichtsurteil eine sehr viel intensivere, aber auch heftigere Diskussion zum Thema Beschneidung erleben. Da dieses Thema aber einen sehr starken religiösen Bezug hat, melden sich nun im Internet auch viele jener Zeitgenossen zu Wort, die es nach 3400 Jahren (wahlweise auch mal nach 4000 oder 5700 Jahren) der fortgesetzten Körperverletzung noch immer nicht für nötig halten, sich von diesem völlig überflüssigen Ritual zu trennen.
Und es sind genau diese Leute, die nun, angesichts einer breiten Ablehnung der religiös begründeten Beschneidung, in einen Zustand der Dauerbeleidigung verfallen und sich von lauter Nazis umgeben wähnen. Besonders auf Facebook sind die Reaktionen von bisherigen „Freunden“ dabei z.T. maßlos. Aber auch auf Blogs wie der Achse des Guten hält man die Aufregung über die Beschneidungspraktiken für reine Hysterie und macht sich über die Diskussion lustig. Henryk M. Broder wird in privaten (und öffentlichen) Mails auf einmal übelst ausfallend gegenüber Leuten, die er bis dahin unterstützte, und auch andere Vertreter der jüdischen und islamischen Sicht der Dinge, die sich bisher erbittert bekämpften, ziehen auf einmal an einem Strang.
Und viele der Facebooker greifen dann zu einem kleinen, feinen, aber lächerlichen Machtmittelchen, das man ihnen als Eigentümer eines Facebook-Threads gibt: sie üben eifrig Zensurrechte aus oder blocken ihre Gegner. War man bisher in einer der zahlreichen, immer wieder sich neu gründenden Facebook-Gruppen zum Thema Israel/Antisemitismus, so konnte es einem nun passieren, dass die eigenen Beiträge in solchen Gruppen von den Admins gelöscht wurden oder man selbst schlicht aus der Gruppe ausgeschlossen wurde.
Die Beschneidungsbefürworter pflegen dabei in ihren Threads genau jenen haßerfüllten Ton, den sie ihren Gegnern ständig vorwerfen, Kostprobe:

  • Jakob Blumtritt: Wozu kann man die Vorhaut gut gebrauchen? Zum Wäsche aufhängen?
  • Jakob Blumtritt: Oder um es sich im Reißverschluß einzuklemmen?
  • David Rosen: Winterhager, man merkt an Ihrem grenzdebilen Applaus, den Sie sowieso nur herbeilügen, nichts anderes als peinliche Rache für jemanden, der anderer Meinung als Sie in der Beschneidungsdebatte ist. Peinlich.
  • David Rosen: Winterhager, es wäre ehrlicher die Israelflagge aus Ihrem Profilbild zu nehmen, das ist doch nur ein Feigenblatt für Ihren Hass.
  • Elwira Kubisa: Macbeth Fake, mit Kastrationsängsten und einem IQ unter dem Niveau eines Regenwurms plus latenter Xenophobie….
  • Elwira Kubisa: Keine Sorgen. Die Juden leben seit 2000 Jahren mit Einschränkungen, Diskriminierung, Ausgrenzung. Verleumdung und Hass. So ein Wicht wie Du, Macbeth, hat eh nichts zu melden.
  • Elwira Kubisa: Du hast Dir so viel Mühe gegeben, Christian. Naja, zum Einem schreien die Babies grundsätzlich immer und wenn sie hunger haben – noch lauter und heftiger. Zum Anderen kann der Ton extra druntergelegt worden sein. Und als letztes, man kann mit einer Betäubung arbeiten. Und jetzt hör auf mit diesem Geheule.

Wer die Diskussionsstränge bei Facebook, die das Thema „Beschneidung“ behandeln, in den letzten Wochen aufmerksam verfolgt hat, wird feststellen, daß ein nicht geringer Prozentsatz der Befürworter aus der Ecke der christlichen/jüdischen Fundamentalisten (egal ob katholisch oder evangelisch oder sektiererisch) kommt und die Diskussion mit kaum noch ernstzunehmenden Statements bereichern:
[6]Dr. med. Adam Daniel Poznanski über Gideon Böss:

Dieser Rotzer will tatsächlich die älteste noch existierende Hochkultur in ihrem Kern modifizieren und somit abschaffen. Des weiteren bedient er Judenhasser gleich mit Vorurteilen, die Juden würden mit G’tt HANDELN und FEILSCHEN („diskutieren“) Dabei sind im Judentum ausschließlich Fürbitten für die Gemeinschaft gestattet und selbst ein Gebet für die Gesundheit Einzelner respektive Lotto-Segnungen ein absolutes No-Go!
Was für ein imbeziles Arschloch! [vulg. et sic!]

Während Adam Poznanski, der bei Facebook mit mindestens 20 verschiedenen Identitäten auftritt, weil ihn keiner mehr so richtig ernst nimmt, solche in seinen Augen vom rechten Glauben abgefallenen Juden am liebsten nach alt-testamentarischer Sitte hinrichten (milder: Gott zum Opfer darbringen) würde, erwartet der von Michel Friedman am 4.10.2012 auf N24 interviewte Rabbiner Itzhak Ehrenberg „wegen der Vergangenheit: Vorsicht, Respekt“:

„Unsere Religion steht über alle Wissenschafter, die Wissenschaft, die Medizin … auch Gesetz ist nur von Menschen gemacht, und ich sag nochmal: Grundgesetz von Deutschland ist, dass ich darf meine Religion üben. Ich darf und ich eigentlich muss, und ich komme zu dem Punkt: Wenn ich meinen Sohn nicht Brit, nicht beschneide, dann ich mache mich strafbar bei Gott. Ich hab auch hier gesagt, ist besser Anzeige von der Staatsanwalt als Strafanzeige von Gott. Wenn mein Kind acht Tage wird, ich habe eine Pflicht, ich ihm zu beschneiden. …
Das Gegenteil: die Anderen sind ganz primitiv, ja, aber ich möchte … die Kritiker sind primitiv, die glauben nicht an Schöpfung der Welt, ja, die glauben nicht an Gott, die glauben nicht an Schöpfung der Welt, dass die kommen von, äh, die waren einmal im Dschungel, oder?Auf die Bäume, die Evolution, die, die Kritiker, die Athaisten, ja. …
Wenn Sie mich fragen, es ist sicher Antisemitismus. Die Frage ist nur wieviel Prozent Antisemitismus, ja. Kann sein einmal versteckt, kann sein sogar, man hat über Freud gesprochen, dass der Mensch selbst nicht weiß, dass er Assamtismetismus. Aber das ist antireligiös, ist anti Religion. Und Antireligion ist Antisemitismus, ist eigentlich gleich. Ich erwarte von Deutschland, gerade wegen der Vergangenheit: Vorsicht, Respekt.“

Man bedenke: dieser Mann ist „Gemeinde-Rabbiner“, von dem ich eigentlich annehme, daß er eine gewisse Grundbildung besitzt. Wer sich das gesamte Interview mit Ehrenberg ansieht und andere Äußerungen von ihm im Internet liest, kann nur zu der Meinung gelangen, daß wir es hier mit einem religiös indoktrinierten Menschen zu tun haben, für den jegliche Art von Logik und aufgeklärtem Denken des Teufels ist.
Angesichts solcher Kommentare, die den Haß ihrer Verfasser auf die „Ungläubigen“ fast in jedem Satz deutlich machen, ist es aber auch kein Wunder, daß die Gegenseite mit Spott und deutlichen Worten reagiert:

Rainer Franzolet: blumtritt@wenn man wie sie vermutlich als kind verstümmelt wurde dann kann man natürlich nicht über eigene erfahrung als unversehrter sprechen. leute wie sie gehen vermutlich auch nicht zum arzt sondern lieber in s gebetshaus. das sei ihnen unbenommen. sie können auch in ein land umziehen wo sich die leute in ihrem sinne einig sind. da können sie dann ihre kinder verstümmeln, ihre frau verprügeln und minderjährige heiraten. nur lassen sie den kleinen teil der aufgeklärten welt mit ihrem mittelalterlichen denken zufrieden. ´gute reise.

Und so wird die Diskussion noch eine Weile weitergehen. Viele Beschneidungsbefürworter ärgern sich, daß überhaupt diskutiert wird. Ich denke, sie haben nicht begriffen, daß die Abschaffung barbarischer Bräuche in der Geschichte immer in einem langen Prozeß vonstatten ging. Vieles von dem, was früher mal als selbstverständlich galt und sogar gesetzlich erlaubt war, ist heute (glücklicherweise) unter Strafe gestellt, und so wird es auch irgendwann mit der Beschneidung sein.
Glücklicherweise gibt es aber auch auf jüdischer Seite viele besonnene und kritische Stimmen, die sich gegen die Beschneidung aus religiösen Gründen wenden.
So schreibt etwa die Kölner Jüdin Ann Eliza in einer Facebook-Diskussion (initiiert von Gideon Böss) folgendes:

Ob ich religiös oder nicht religiös bin, kann ich, wie ich mich auch anstrenge, trotzdem nicht verstehen, was ein Bund mit Gott mit dem Geschlechtsteil eines Mannes zu tun zu haben hat… Die meisten Diasporajuden sind unbeschnitten und leben dann also glücklich in Sünde. Die Beschneidung hat Auswirkung auf das Sexualleben eines Mannes, er wird unwiederbringlich nachteilhaft unsensibel, was ich euch nicht näher beschreiben muss. Die religiösen Juden werden es abtun, weil sie es anders einfach nicht können, da sie selbst beschnitten wurden. Wer gibt den Eltern das Recht, im Namen Gottes, seinem Kind etwas Unwiederbringliches anzutun, was sein Sexualleben bestimmt. Sie selbst. Ich könnte es meinem Kind nicht antun.

Diese Aussage kann ich 100%ig unterschreiben. Es wird sich zeigen, ob das deutsche Bundesverfassungsgericht das von der Bundesregierung bereits durchgewunkene Gesetz, das die bisherige Beschneidungspraxis lediglich bestätigt und rechtlich absichert, durchgehen läßt oder die religiösen Fanatiker auffordern wird, ihre merkwürdige Schnippelei auf einen Zeitpunkt zu verlegen, wo jeder normale männliche Mensch sich an die Stirn tippen und sagen wird:

Ihr könnt mich mal!


Anmerkungen und Links

[1] FAZ am 02.06.2012: Blutiger Schnitt
[2] Femokratie-Blog zur Beschneidungsdiskussion
[3] H.Broder: Pornografische Debatte mit maximaler Erregung
[4] Frankfurter Rundschau: „Beschneidungsverbot wird sich nicht halten“
[5] Ärzte-Zeitung:Beschneidungsverbot: Ärzte sehen Gefahr für Jungen
[6] Circumcision and HIV – the Randomised Controlled Trials
[7] Weitere randomisierte Studien
[8]By Brian Earp: Circumcision is immoral, should be banned
[9] Matthias Krause im hpd zum Kölner Urteil
[10] Definition der Beschneidung bei www.judentum-projekt.de
[11] 01.07.2012, Tobias Kaufmann im Libero über die Beschneidungsdiskussion
[12] 03.07.2012, Kinderrechte beim hpd: Die beschnittene Psyche
[13] 29.06.2012, Skyaddys Blog: Die EKD-Position zur Beschneidung
[14] 06.07.2011 (!), Femokratie-Blog über Beschneidung, insbes. „10 Antworten zu Die Vorhaut von Jungen sei „so etwas Ähnliches wie der Blinddarm oder die Weisheitszähne“
[15] Die WELT: Gruene wollen Beschneidung gesetzlich regeln
[16] Youtube: Unterschiede zwischen männlicher und weiblicher Beschneidung
[17] 29.06.2012: Hinweis auf „Humanist News“ auf eine neue Facebook-Seite. Finger weg von meinem Pimmel
[18] Home Page von Holm Putzke
[19] jewsagainstcircumcision.org
[20] jewishcircumcision.org
[21] 17.11.2011, Juedische Allgemeine ueber: Schnittiger Typ: Mordechai Tzwi Solomon ist Mohel in Basel und arbeitet oft in Osteuropa
[22] 28.06.2012, Die WELT: Das Kölner Urteil zur religiös motivierten Beschneidung verstößt gegen das Verfassungsgebot von der „Freiheit des Glaubens“. So hat es das Bundesverfassungsgericht schon einmal gesehen. Von Jacques Schuster
[23] 29.06.2012, Der Tagesspiegel: Kliniken stoppen religiöse Beschneidungen
[24] 22.11.2008: Neues Produkt gegen Falten wird aus der Vorhaut von Babypenissen hergestellt
[25] 04.07.2012: news.ch: Hände weg von kindlichen Sexualorganen!
[26] 11.07.2012: Humanist News: Ob man sich wäscht oder nicht, hat nicht unbedingt mit dem Vorhandensein der Vorhaut zu tun
[27] 29.06.2012: Pierre Vogel und seine Welt: Religion gegen Kindeswohl – eine unnötige Diskussion
[31] Argumente gegen die Beschneidung, von muslimischer Seite!
[32] 28.06.2012, Die WELT: Die Beschneidung – ein unnützes Opfer für Allah; Die Beschneidung muslimischer Jungen ist eine ebenso abscheuliche archaische Sitte wie die Genitalverstümmelung bei kleinen Mädchen. Sie ist ein Unterdrückungsinstrument und gehört geächtet. Von Necla Kelek
[33] 29.06.2012, FAZ: Nicht nur das Kölner Landgericht, auch manche Israelis lehnen die jahrtausendealte Tradition der Beschneidung jüdischer Jungen ab. Noch sind sie eine Randgruppe, die gegen ein gesellschaftliches Tabu ankämpft. Aber sie wächst.
[34] 04.07.2012 hpd: Scharfe Klingen – Stumpfe Logik
[35] 28.06.2012, blu-news: Schnipp-Schnapp Vorhaut ab
[36] 05.07.2012: Der schwule Volker Beck wechselt von den „Grünen“ zur Partei „Christliche Mitte“
[37] www.beschneidung-von-jungen.de
[38] Claude Jaermann auf http://www.spuren.ch: Das wunde Geschlecht: Beschneidung von Knaben
[39]Tammoxsche Gedanken II: Volker Beck, Die GRÜNE und die Beschneidung
[40] Hier unterhalten sich Leute über die Beschneidung, die sich nicht im geringsten damit beschäftigt haben und irgendwas behaupten, die sie irgendwo mal gehört haben.
[41] 30.06.2012, Augsburger Allgemeine: Religiöse Beschneidung: Mehrheit der Deutschen dagegen
[42] Ein Video (Achtung! Dieses Video kann einen entsetzlichen Eindruck hinterlassen!)
[43] www.circumcision.org: Circumcision is traumatic and changes the brain.
[44] das-ist-fast-diktatorisch
[45] Unüberlegter Schnellschuss?: Vermehrt Zweifel an Beschneidungs-Resolution – Politik – Tagesspiegel
[46] Unbestritten unbeschnitten: Leserbriefe der Braunschweiger Zeitung
[47] Auch in Israel ist die Beschneidung nicht unumstritten
[48] Der Standard (Österreich): Die Vergewaltigung der Religionsfreiheit
[49] Mom, why did you circumcise me?
[50] Diskussion bei Anne Will mit Holm Putzke
[51] Ratgeber-Blog: Beschneidungsdebatte – Fehlinformationen ohne Ende!
[52] Humanisten Templin: Beschneidung zum Sonntag
[53] Prof. Reinhard Merkel in der Badischen Zeitung: „Beschneidungen ohne Anästhesie ist eine Folterqual“
[54] Prof. Reinhard Merkel, Gespräch mit dem DLF, 23.08.2012
[55] 24.08.2012 FAZ: Beschneidungsdebatte empört Israel
[56] 24.08.2012: BERUFSVERBAND DER KINDER- UND JUGENDÄRZTE e. V. zum Beschluss des Ethikrates
[57] 10.07.2012: Marlene Rupprecht SPD MdB: Beschneidung missachtet Kinderrechte
[58] 26.08.2012: Süddeutsche:Debatte über Beschneidung Angst vor strengen Auflagen
[59] Ending Unnecessary Male Circumcision In The UK: 1 in 3 Israeli Parents Don’t Want To Circumcise
[60] 26.07.2012: Dr. med. Adam Daniel Poznanski über Gideon Böss
[61] 31.08.2012, FOCUS: Nach Äußerungen über BeschneidungPirat findet abgeschnittenes Schweineohr im Briefkasten
[62] 03.09.2012: Die FAZ über die Vorführung zweier Filme im Ethikrat
[63] 05.09.2012 Süddeutsche ZEitung: Charlotte Knobloch zur Beschneidungsdebatte
[64] 05.09.2012, hpd: Nein zum geplanten Beschneidungsgesetz
[65] 01.09.2012, Der Freitag: Ethikrat Der Weg zur religionskonformen Demokratie. Der deutsche Ethikrat hat ein Votum abgegeben, das nur als Farce und Skandal bezeichnet werden kann.
[66] 08.09.2012, The European: Nicht veräußerbare Rechte, Wenn es nicht zulässig ist, einen erwachsenen Mann gegen seinen Willen zu beschneiden, warum sollte es dann bei einem Minderjährigen anders sein?
[67] 05.09.2012, The European:Traumatische Amputation, Die Entscheidung des Kölner Gerichts war richtig. Wer religiöse oder andere Rechtfertigungen zur Amputation des sensibelsten Teils am Penis unterstützt, rechtfertigt in Wirklichkeit die Misshandlung von Kindern.
[68] 05.09.2012: Religiöse Beschneidung – Erlauben oder verbieten? – PHOENIX Runde vom 05.09.2012
[69] 04.04.2012, Evidenz-basierte Ansichten: Beschneidung gegen Sex: Unser jüdisch-christliches Erbe
[70] 08.09.2012, Humanist News: Ein Gastkommentar von Manuel Störmer: „Katholische Kinder“, „christlich-jüdische Werte“ und das „goldene Zeitalter des Islam“
[71] Michael Wolffsohn am 11.09.2012 im hpd: Was das Judentum ausmacht
[72] 12.09.2012, Die WELT, Michael Wolffsohn: Die Vorhaut des Herzens
[73] 12.09.2012: Statement von Eran Sadeh, Gründer von Protect the Child, Israel, anläßlich der Pressekonferenz am 12.9.2012
[74] 14.09.2012, die taz: Im Bett mit und ohne, In der Vorhautdebatte kam eine Frage zu kurz: Ändert sich der Sex, wenn sie weg ist? Leider ja. Ein Erfahrungsbericht.
[75] 19.09.2012, Peter Schneider in der basler Zeitung: Was ist von der Beschneidung zu halten? (2. Teil)
[76] 21.09.2012, Michael Wolffsohn in der WELT: Gastkommentar zur Beschneidungsdebatte Danke, Deutschland!
[77] wie 76, nur im Tagesspiegel
[78] Rede von Wolfgang Klosterhalfen in Köln auf Domplatte, 21.9.2012
[79] University of Oxford: Why the “circumcision solution” to the AIDS epidemic in Africa will increase transmission of HIV
[80] Beschneidung von Kindern: „Wir machen weiter“
[81] 26.09.2012, das Handelsblatt: Justizministerin mit Eckpunkten, Beschneidung in Deutschland ist weiterhin erlaubt
[82] 02.10.2012: Reinhard Merkel im dradio im Gespräch mit Tobias Armbrüster
[83] 01.10.2012, Die WELT: Özdemir befürwortet Elternrecht auf Beschneidung
[84] 05.10.2012, n24, Friedmann interview Juden und Muslime zum Themma Beschneidung
[85] 04.10.2012 : Der Kampf des Rabbis: In New York wurden für Beschneidungen strengere Bestimmungen erlassen. Orthodoxe jüdische Gemeinden wehren sich. Der Rabbi Romi Cohn würde dafür sogar ins Gefängnis gehen.
[86] 02.10.2012: Ja, ich habe beschnitten! Von Adriana Altaras
[87] 26.09.2012, aerztezeitung.de: Pädiater entsetzt über Eckpunkte
[88] Youtube-Film einer Beschneidung (nur für starke Nerven)
[89] 06.10.2012, FAZ: Gesetzentwurf zur Beschneidung, Gender
[90] 10.10.2012, Die Betroffenen, Facharbeitskreis Beschneidungsbetroffener im MOGiS e.V.
[91] 11.10.2012, Süddeutsche Zeitung: Einstein-Brief bei Ebay, „Die Bibel ist eine Sammlung primitiver Legenden“
[92] Medizinisches Forum über Vorhautprobleme
[93] Christoph Zimmer: Über die Beschneidung